4 Heldenreise-Romane für unterwegs

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Die Heldenreise ist ein sehr altes Genre: Schon Homer schrieb im antiken Griechenland seine “Odyssee”, Tolkien machte mit “Herr der Ringe” die High-Fantasy zum Verkaufsschlager. Hier sind vier klassische und moderne Genre-Vertreter, die sich besonders für lange oder regelmäßige Reisen eignen.

Der Herr der Ringe

Im wohl meistverkauften Fantasy-Roman aller Zeiten macht sich der junge Hobbit Frodo auf die Reise, den verhängnisvollen Einen Ring im Schicksalsberg zu zerstören. Dabei begleiten ihn zahlreiche Freunde, darunter auch der Zauberer Gandalf. Peter Jackson brachte den Roman als Film-Trilogie auf die Kinoleinwand und erhielt viele Oscars – doch wer Tolkiens ganze Geschichte verstehen möchte, muss selbst eintauchen in die facettenreiche Welt von Mittelerde.

“Der Herr der Ringe” ist eine Huldigung auf die Schönheit der Natur und eine kaum verhohlene Kritik am Kapitalismus. Nur eines braucht man: langen Atem. Doch in über 1000 Seiten versteckt sich mehr, als man jemals auf die Leinwand bringen könnte.

Eragon

Mit der neuen Fantasy-Welle im 21. Jahrhundert kam “Eragon” auf. Die Geschichte um den titelgebenden Bauernjungen und die auf dem Cover abgebildete Drachin Saphira veröffentlichte der damals 15 jährige Christopher Paolini zunächst im Self-Publishing. Heute gehört sie zu den meistgelesenen Reihen der Welt und wurde (sehr zur Enttäuschung der Fans und selbst des Autors) bereits 2006 verfilmt. Heute ist ein guter Zeitpunkt, in die Welt von Alagaesia einzutauchen: denn Disney+ produziert eine neue Serien-Adaption und Christopher Paolini veröffentlicht noch 2023, nach 12 Jahren Pause, endlich den lang erwarteten Band 5.

Eragon ist ein weit jugendlicherer Ansatz, mit einer weniger poetischen Sprache, als Tolkiens “Der Herr der Ringe”.

Die Zwerge

Bauernjungen? Hobbits? Markus Heitz vermisste die Zwerge unter den Hauptfiguren und verfasste mit “Die Zwerge” einen rasanten Epos mit Steampunk-Anleihen. Seine Reihe ist mittlerweile vermutlich die erfolgreichste Fantasy-Buchreihe aus Deutschland – sich selbst nimmt die Reihe dabei selten ernst. “Die Zwerge” ist zweifellos die kurzweiligste unter dieser Sammlung an Heldenreisen, aber auch die, die am wenigsten berühren kann.

Die Krähen-Dilogie

Ganz anders ist die “Krähen-Dilogie” von der amerikanischen Schriftstellerin Leigh Bardugo – darüber schrieb ich hier im Magazin bereits. Diese ganz aktuelle Reihe um eine Gruppe Diebe mit dem Herz am rechten Fleck diente als Vorlage für die erfolgreiche Netflix-Serie “Shadow and Bones”. Die “Krähen” rund um ihren Anführer Kaz Brekker begeben sich auf die Quest, einen Mann aus einem Gefängnis zu befreien und an ihren Auftraggeber auszuliefern.

Doch natürlich erweist sich das ganze weit verhängnisvoller, als zunächst gedacht…

Welche Heldenreise darf es sein? Diese Entscheidung liegt nun nicht mehr in meiner Hand, aber diese vier Vorschläge haben alle das Potenzial, bei vielen Reisen an die Seiten zu fesseln.

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