Ich lerne fotografieren.

Eigentlich möchte ich auch fotografieren können. Und damit meine ich mehr als Handy-Fotos von Buchcovern… Warum es nicht einfach mal ausprobieren?

Flo (@fussgaengerflo) tat natürlich nichts lieber, als eine für beide Seiten ausgesprochen lehrreiche Zeit mit mir im Hamburger Hafengebiet zu verbringen. Nein, nur ein Scherz, außer viel notwendiger Geduld war vermutlich für Flo nichts drin – ich dagegen lernte eine ganze Menge.

Zunächst war da die Bedienung der Kamera. Vorausschauend gab mir Flo eine Fujifilm X100V. Für alle die sich fragen: nein, den Namen konnte ich mir natürlich nicht merken, aber ich habe ihn auf Flos Blog nachgelesen. Diese Kamera ist recht intuitiv zu bedienen mit je einem eigenen Rädchen für ISO, Verschlusszeit und Blende.

Flo fing damit an, mir die Begriffe zu erklären – ISO (die Lichtempfindlichkeit) ließen wir bei dem sonnigen Wochentag bei 160. Die Verschlusszeit – auch Belichtungszeit genannt – meint die Dauer, wie lang das Foto „gemacht“ wird. Und natürlich die Blende, mit der man einstellt, wie viel Licht in die Linse einfällt. Je offener die Blende, desto unschärfer wird dabei der Hintergrund.

Der Einfachheit halber stellte Flo die Kamera noch auf Schwarz-Weiß, damit ich mich voll auf Blende, Verschlusszeit und Motiv konzentrieren konnte, was sich hinterher als genau richtig erwies.

Das hier sind die Ergebnisse des ersten Tags – ich meine darin sogar eine kleine Entwicklung zu sehen.

Mit einem Motiv im Vordergrund ist es viel einfacher und sieht gleich spannender aus.

Am Anfang knipste ich noch ziellos durch die Gegend, dann erinnerte mich Flo an den „Goldenen Schnitt“ – der kam mir aus dem Kunstunterricht bekannt vor.

Danach orientierte ich mich mehr an den gegebenen Linien. Objekte zu isolieren war der nächste Rat – wie hier die Spitze des Hochhauses von Flos Kopf. Ich entschloss mich dazu, es komplett aus dem Bildausschnitt zu entfernen.

Flo gab mir einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl: „Mein Mentor hat mir früher immer gesagt: Für ein gutes Foto muss du dich auch mal in den Dreck legen„. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen…

Zum Schluss tat uns die Sonne dann einen Gefallen und gab mir eine gute Gelegenheit, ein bisschen Werbung für Outdoor-Kleidung zu machen. Aber eher ungewollt… Bestimmt werde ich kein Profi, aber insgesamt bin ich mit meinem ersten Fotografie-Tag schon ganz zufrieden. Was denkt ihr?

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