Rezension: Der rote Stier

Rezension: Der rote Stier

Mein dritter Krimi der Rex Stout-Reihe schaffte es mal wieder mich zu beeindrucken.

Dass das Auto von Nero Wolfe und seinem Assistent Archie Goodwin ausgerechnet vor dem Haus des reichen Mr Pratt liegen bleibt, scheint zu unglaublich um wahr zu sein. Doch Pratt, Besitzer einer großen Restaurantkette, ergreift die Chance und lässt nicht nur den berühmten Ermittler bei sich übernachten, sondern beauftragt ihn auch auf seinen Stier aufzupassen. Nicht irgendeinen Stier, sondern den berühmten Hickory Cesar Grindon. Diesen Zuchtbullen hatte Pratt kurz zuvor für sagenhafte 45.000 $ gekauft – um ihn medienwirksam auf einer großen Party zu grillen. Dies traf natürlich auf blankes Entsetzen in der ganzen Branche und Pratt befürchtet, jemand könnte dem Stier etwas antun wollen. Doch niemand hätte gedacht, dass am nächsten morgen plötzlich die Leiche eines jungen Mannes auf der Weide liegt. Hat der Stier den Mord begangen? Nero Wolfe scheint der einzige zu sein, der das bezweifelt. Und Beweise scheinen unerreichbar…


»Man könnte meinen, Sie wollten den Stier am Spieß braten und verspeisen.« – Pratt nickte.
»Genau das will ich. Daher ja der ganze Ärger.«

Der rote Stier – Rex Stout

Den exzentrischen Detektiv Nero Wolfe stellt Rex Stout mal wieder unheimlich gut dar. Von schmetternden Niederlagen durchzieht sich dieser Fall, als immer wieder Beweise zum greifen nah scheinen um sich dann wieder in Luft aufzulösen.

Der rote Stier

Der dritte neuaufgelegte Band von Rex Stouts Kult-Detektiv

Es gibt den cholerischen Mr Osgood, den berechnenden Mr Pratt und viele andere Charaktere. Und mit der Zeit tun sich immer mehr Motive für fast jeden von ihnen auf. Doch wer ist der Mörder? Und wie soll man es ihm beweisen? War es womöglich doch der Stier? Oder führt alles doch zu einer ganz anderen Lösung als gedacht…

Wie immer in einem gewöhnungsbedürftigen, „originalen“ Stil geschrieben, lassen einen die Krimis Nostalgie spüren. Manche Aspekte erinnern an ein Original von Conan-Doyle, doch insgesamt sind diese Krimis etwas ganz besonderes und einzigartiges.

Rex Stout verfasste seine Romane von 1933 bis zu seinem Tod 1975 und war zuvor erfolgreicher Geschäftsmann, bevor er beim Crash des amerikanischen Aktienmarktes 1929 sein gesamtes Vermögen verlor und sich zurückzog, um Bücher zu schreiben. Er setzte sich zeit seines Lebens für Menschenrechte ein.

Am 28.2.2019 legt der Klett-Cotta Verlag einen weiteren Band neu auf.

Meine Rezensionen zu weiteren Bänden


Regional & fair.

Das Rezensionsexemplar habe ich vom Klett-Cotta Verlag erhalten

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